Goldimplanation

Eine Alternative bei chronischen Gelenksproblemen

1. Wissenswertes zur Goldimplantation
Wir verwenden die GOLDIMPLANTATION nach der Wiener
Schule. Eine schonende, minimalinvasive Dauerhilfe für
chronisch schmerzhafte Gelenkserkrankungen bei Hunden,
Katzen und Pferden:
• Hüftdysplasie, Hüftgelenksarthrosen,
• Ellbogendysplasie, Ellbogenarthrosen,
• Schulterarthrosen
• Kniegelenksarthrosen,
• Zehengelenksarthrosen,
• Wirbelsäulenveränderungen und deren Folgen

Eine chronisch schmerzhafte Gelenksituation verändert
letztlich den gesamten Bewegungsablauf.
Die Goldimplantation behandelt nicht nur einzelne Gelenk,
sondern den gesamten Bewegungsapparat mit dem Ziel der
Harmonisierung des Bewegungsablaufes
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die reflexartige
Schonbewegung ist eine Schmerzvermeidungsstrategie
(Schonhaltung und -bewegung – bevor die Missempfindung
zum Schmerz wird!!!) und lässt das betroffene Tier oft
jahrelang beschwerdefrei erscheinen. Die Schonbewegungen
Bei vielen Erkrankungen ist die Goldimplantation Mittel der
Wahl geworden und hat andere chirurgische Verfahren
verdrängt.
Vor allem bei Patienten, die bereits an mehreren Gelenken
laborieren, ist sie eine echte Alternative.
Da elementares Gold nachhaltig entzündungshemmend wirkt,
hat es dort einen dauerhaft schmerzstillenden und
abschwellenden Effekt. Eine wirkliche Steigerung der
Lebensqualität stellt sich ein und die Einnahme von
medizinischen Langzeitpräparaten (Entzündungshemmer, evtl. sogar Cortison) wird unnötig.

2. Die Schmerzreise (im Bewegungsapparat)
Eine chronisch schmerzhafte Gelenksituation verändert
letztlich den gesamten Bewegungsablauf.
Die Goldimplantation behandelt nicht nur einzelne Gelenk,
sondern den gesamten Bewegungsapparat mit dem Ziel der
Harmonisierung des Bewegungsablaufes

Um Missverständnissen vorzubeugen: Die reflexartige
Schonbewegung ist eine Schmerzvermeidungsstrategie
(Schonhaltung und -bewegung – bevor die Missempfindung
zum Schmerz wird!!!) und lässt das betroffene Tier oft
jahrelang beschwerdefrei erscheinen. Die Schonbewegungen
(z. B.) übermäßiges twisten aus der Becken-Hüftbereich)
überlasten aber andere Teile des Bewegungsapparates und so
werden viele Hunde mit Ellbogen-Schulter-Problemen bei uns
vorgestellt, die letztlich aus Hüftproblemen entstehen.

Aus der primären Schmerzsituation – z. B. die angeborene
Hüftgelenksdysplasie (HD) seit dem frühesten Welpen- oder
Junghundealter – entsteht eine Schonhaltung, die die
angrenzenden Gelenke unter vermehrte Belastung setzt
(Kniegelenk, Übergang Kreuzbein-Lendenwirbelsäule,…) –
und dies bei jedem Schritt!
Diese chronisch überlasteten Regionen reagieren letztlich alle
schmerzhaft und verändern sich im Sinne von Präarthrosen
und Arthrosen (im Sinne einer „frühzeitigen Alterung“ der
Strukturen).

Schließlich entsteht aus der HD eine Hüftgelenksarthrose und
eine Schmerzkrankheit, die weite Teile des
Bewegungsapparates erfasst hat bzw. erfassen kann.

Alle diese Vorgänge werden als sog. „Schmerzreise“ bezeichnet.
Dort setzt die Golddrahtimplantation erfolgreich ein: wir
behandeln nicht nur den Ausgangspunkt, sondern alle
nachweisbaren, chronischen (wenn auch sekundären)
Gelenkprobleme.

3. Was wird eigentlich gemacht?
Beispiel ist die Hüftdysplasie/Hüftarthrose:
Nach einer sorgfältigen klinisch-orthopädischen Untersuchung mit Hilfe u. a.
• der Gangbildanalyse,
• Schmerz- und Triggerpunktpalpation (= manuelle Untersuchung auf Schmerzsituationen) und
• Gelenksfunktionsprüfungen
wissen wir genau Bescheid, wo und warum es „weh tut“!

Es werden gezielte Röntgenaufnahmen der Schmerzregionen angefertigt, um feststellen zu können, ob es in der betroffenen
Region bereits zu sichtbaren Veränderungen gekommen, was letztlich Auswirkungen auf das Implantationsausmaß, die
Intensität des Bewegungstrainings und die Prognose hat.

Am Beispiel der HD bzw. der Hüftgelenkserkrankungen
werden dem Hund in Narkose um jede Hüftpfanne an
mehreren Stellen mehrere Golddrahtimplantate eingesetzt.
Nach Beendigung der Narkose stehen die Hunde problemlos
auf – so, als wäre nichts geschehen – ohne Rekonvaleszenz.
Der Eingriff ist minimal invasiv und bereitet dem Patienten
keine zusätzlichen Schmerzen.
24-karätiges Gold wird vom Körper nicht als fremd erkannt
(es ist biologisch inert) – daher wachsen die Golddrahtstücke
ohne weitere Probleme im Gewebe ein und verbleiben ein
Leben lang an ihrer gewünschten Stelle und wandern nicht!

4. Nachbehandlung bzw. Bewegungstraining
Beispiel ist die Hüftdysplasie/Hüftarthrose:
Nach einer sorgfältigen klinisch-orthopädischen
Untersuchung mit Hilfe u. a.
• der Gangbildanalyse,
• Schmerz- und Triggerpunktpalpation (= manuelle
Untersuchung auf Schmerzsituationen) und
• Gelenksfunktionsprüfungen
wissen wir genau Bescheid, wo und warum es „weh tut“!

Es werden gezielte Röntgenaufnahmen der Schmerzregionen
angefertigt, um feststellen zu können, ob es in der betroffenen
Region bereits zu sichtbaren Veränderungen gekommen, was
letztlich Auswirkungen auf das Implantationsausmaß, die
Intensität des Bewegungstrainings und die Prognose hat.

Am Beispiel der HD bzw. der Hüftgelenkserkrankungen
werden dem Hund in Narkose um jede Hüftpfanne an
mehreren Stellen mehrere Golddrahtimplantate eingesetzt.
Nach Beendigung der Narkose stehen die Hunde problemlos
auf – so, als wäre nichts geschehen – ohne Rekonvaleszenz.
Der Eingriff ist minimal invasiv und bereitet dem Patienten
keine zusätzlichen Schmerzen.
24-karätiges Gold wird vom Körper nicht als fremd erkannt
(es ist biologisch inert) – daher wachsen die Golddrahtstücke
ohne weitere Probleme im Gewebe ein und verbleiben ein
Leben lang an ihrer gewünschten Stelle und wandern nicht!

4. Nachbehandlung bzw. Bewegungstraining
Frühestens nach zwei Tagen, meist jedoch nach zwei Wochen,
können die positiven Veränderungen beim Patienten
beobachtet werden. Die chronischen Schmerzen nehmen
deutlich ab oder verschwinden gänzlich.

Hier setzt das Bewegungstraining ein:
Diese erste Phase der ersten Schmerzlinderung bzw.
Schmerzstillung wird genützt, um das normale Gangmuster
wieder zu erlernen:
Der Hund wird bis zur Nahtentfernung (i. d. R. 10 – 14 Tage
nach der Operation) an der kurzen Leine im schnellen,
kontrollierten Schritt bewegt – kein Trab, kein Galopp, kein
„wildes“ Spiel!
Im Schritt muss das Gelenk aus eigener Muskelkraft
„durchbewegt“ werden – der Patient lernt, dass er sich auch
ohne Schwungunterstützung von Trab und Galopp besser
bewegen kann. Der kontrollierte Schritt minimiert die
Muskelbeschwerden („Muskelkater“), der auftreten würde,
ließe man die Hunde gleich nach der OP frei laufen.
Man sollte die Spaziergänge im forcierten Schritt zweimal
täglich durchführen – so lange, wie es die Kondition des
Hundes (und des Besitzers …) gestattet!
Damit wird das Gangbild des Hundes, je nach vorliegender
Veränderung des Hüftgelenkes, weitgehend normalisiert und
der Muskelaufbau gefördert. Diese Muskelumstrukturierung
(die Muskeln werden nach z. T. jahrelanger Schonbewegung
wieder oder teilweise erstmals eingesetzt) kann häufig
schmerzhaft sein oder zu so starken Missempfindungen
führen, dass vorübergehend Schmerzen („Muskelkater“) in
der betroffenen Region auftreten können. Diese Phase geht im
Normalfall ohne medikamentöse Schmerzstillung vorüber,
dauert aber manchmal bis zu drei Wochen.
Auch die Strukturen des Beckens und die hinteren Abschnitte
der Wirbelsäule, welche bisher aufgrund der Schonhaltung
stark in Mitleidenschaft gezogen waren, werden nun normal
belastet, und es ist mit keinen weiteren knöchernen
Zubildungen (Arthrosen) in diesen Gebieten mehr zu rechnen.

5. Voraussetzung bzw. bei welchen Patienten macht die Golddrahtimplantation Sinn?

Es werden vorwiegend Hunde mittleren und hohen Alters
operiert, wie auch junge Hunde mit teilweise hochgradigen
Veränderungen – nach dem Motto: „Je früher desto besser!“.
Um realistisch zu bleiben:
Aus einem alten Hund mit jahrelangen Problemen wird kein
„junger Hüpfer“ mehr; aber für die Restlebenszeit können wir
die Lebensqualität des Hundes deutlich heben: er will wieder
spazieren gehen, wieder Stufen steigen, wieder am Leben von
„Herrchen und Frauchen“ teilhaben.
Bei jüngeren Hunden zielen wir darauf ab, eine
physiologische, also normale, Bewegung zu erreichen – und
dies ein Leben lang. Die Goldimplantate verbrauchen sich
nicht – bleiben daher zeitlebens aktiv!
Wir führen die Golddrahtimplantation auch bei jungen und
sehr jungen Hunden (zwischen der 14. und 20. Lebenswoche!)
durch, wenn aufgrund der Frühdiagnose-
Röntgenuntersuchung mit einer Hüftdysplasie gerechnet
werden muss.