Wir haben für unsere Patienten geöffnet –

                  auch während der Corona-Pandemie:

 

Wir bitten trotzdem um Beachtung einiger Regeln!

Wir arbeiten mit Terminsprechstunde. Melden Sie sich unbedingt telefonisch an!

Kommen Sie bitte NICHT mehr ohne telefonische Anmeldung in die Sprechstunde, sondern rufen Sie uns bitte grundsätzlich erst an und lassen Sie sich einen Termin für die Untersuchung Ihres Haustieres geben. Auch wenn Sie Medikamente vorbestellen möchten, empfehlen wir einen kurzen Anruf vorab. So können wir Ihnen die gewünschten Medikamente schon bereit stellen.

Wir möchten damit größere Ansammlungen von Menschen im Wartezimmer vermeiden.

Fühlen Sie sich selbst gerade krank, und sei es nur leicht, z.B. mit Schnupfen oder Halsschmerzen, betreten Sie die Praxis bitte nicht, sondern sprechen das weitere Vorgehen zuvor mit uns telefonisch ab.

Besuchen Sie uns bitte mit nur einer Begleitperson für das zu behandelnde Tier. Bringen Sie bitte keine Kinder und ältere Personen mit. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist zwingend notwendig!

Bei der Anmeldung bitte einen Meter Abstand halten!

Je weniger Menschen sich gleichzeitig in der Praxis aufhalten, desto geringer ist das Infektionsrisiko für alle. Daher unsere Bitte an Sie:

Hundebesitzer können auch gerne draußen warten, melden Sie sich kurz an der Tür an, wir rufen Sie, wenn Sie dran sind!

Katzen- und Kleintierbesitzer können ihre Fellnasen gerne kurz vorab abgeben und auch draußen warten, wenn sie mögen.

Berühren Sie in der Praxis so wenig Oberflächen wie möglich.

Die Türgriffe bzw. -klinken und andere Kontaktflächen werden nach einem engmaschigen Hygieneplan von uns desinfiziert.

Versuchen Sie bitte mindestens zwei Meter Abstand zu uns und den anderen Patientenbesitzern zu halten.

Ihr Tier wird während der Untersuchung und Behandlung ausschließlich von uns gehandelt. Die Besitzer verbleiben im Wartezimmer und werden dann von uns angesprochen!

In Notfällen können Sie natürlich weiterhin ihr Tier bei uns vorstellen, melden Sie sich dazu trotzdem bitte telefonisch vorab an um Maßnahmen innerhalb der Praxis abzustimmen.

Bitte überlegen Sie vorher ob es sich wirklich um einen Notfall im medizinischen Sinne handelt!

 Vielen Dank für Ihre Mithilfe, zum Wohle unsere Patienten.

Ihr Team der Tierarztpraxis Scharnebeck

Stand: 02.11.2020

 

 

Information zum Zukunftstag 2020:

Der Zukunftstag ist aufgrund der Corona Pandemie leider abgesagt worden.

 

Thema: Zecken

Parasiten sitzen in oder auf einem Wirtstier, von dem sie sich ernähren. Hunde und Katzen sind häufig befallen, da sie auf Weiden und Wäldern durch Gräser und Gebüsche streifen, auf denen die Parasiten auf Nahrung warten.  Für einige dieser Parasiten ist jedoch auch der Mensch als Wirt willkommen. Dazu zählen zum Beispiel die verschiedenen Zeckenarten, die zur Beginn der warmen Jahreszeit ganz plötzlich wieder ihr Unwesen treiben. Zecken stellen nicht nur ein hygienisches Problem dar: Mit einem winzigen/kleinen Zeckenbiss können folgenschwere Krankheiten übertragen werden:

Lyme-Borreliose :
Die Lyme-Borreliose  ist die häufigste Erkrankung, die durch Zecken auf den Menschen übertragen wird. Sie beruht auf  einer bakteriellen Infektion mit verschiedenen Borrelien-Arten. Der wichtigste Erreger ist BORRELIA BURGDORFERI.
Neben allgemeinen unspezifischen Symptomen, wie Fieber, Lethargie und allgemeines Unwohlsein, entwickeln Mensch und Tier häufig Gelenksentzündungen und wechselnde Lahmheiten, die dann langfristig Schmerzen bereiten…

FSME :

Die FSME = FrühsommerMeningoEnzephalitis, die früher nur in vereinzelten Gebieten Deutschlands angetroffen wurde, breitet sich weiter aus.  Ein von der Zecke übertragenes Virus löst hierbei eine Hirnhautentzündung aus.
Sie geht mit Bewußtseinsbeeinträchtigungen, neurologischen Symptomen und Fieber einher.

Babesiose:
Die Babesiose auch Piroplasmose genannt, gehört zu den dramatischsten durch Parasiten-übertragenen Infektionskrankheiten des Hundes. Die Zecke ist auch bei dieser häufig tödlichen Krankheit der Überträger. Der Krankheitsverlauf wird durch den Einzeller BABESIA CANIS verursacht, der die roten Blutkörperchen befällt und zerstört. Es ergibt sich also eine Blutarmut (hämolytische Anämie), die mit Schwäche, Fieber sowie mit ‚Blut im Urin verbunden ist. Wenn die Blutarmut sich weiter verstärkt, kann es bis zum Kollaps und multiplem Organversagen führen.

Ehrlichiose:
Der häufigste Erreger EHLICHIA CANIS ist im Gegensatz zu anderen Ehrlichia-Arten nicht für den Menschen gefährlich. Einige Hundearten wie der Deutsche Schäferhund, aber auch Hundewelpen werden von der Krankheit stärker betroffen. Häufig ist die Ehrlichiose gekennzeichnet durch einen schleichenden Prozess, der unbehandelt über Jahre hinweg zu einer irreversiblen Zerstörung des Knochenmarkes führen kann. Symptome sind sporadisches Fieber, Erkrankungen der Lymphknoten, Gewichtsverlust, Blutungen und schwere Augenerkrankungen.

Bisher gibt es nur für die Babesiose und die Borreliose Impfstoffe auf dem Markt. Deshalb kommt der Prävention (Verhinderung) des Zeckenandockens eine besondere Bedeutung zu. Der regelmäßige Gebrauch von Antiparasitenmitteln hilft, den Angriff der Blutsauger zu verhindern (repellierender Effekt) und vorhandene Parasiten abzutöten.

Hühner-Impfung

Achtung:

Am Freitag den 09.10.2020 findet wieder ein Hühner-Impfnachmittag statt. Sollten Sie Ihre Hühner ebenfalls impfen lassen wollen, melden Sie sich bitte telefonisch dafür an!